Lichtenegger-Steig
 
 

 

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Der Lichteneggersteig

Wegweiser1 Lichteneggersteig01

Wenn Sie von der Zwölferhorn Bergstation den Rundwanderweg bis zur Arnikahütte (1435m) gehen, finden Sie nach der Arnikahütte rechts am Waldrand den Lichteneggersteig. Der schon seit über 80 Jahren bestehende Steig schlängelt sich durch den dortigen Urwald hinunter zum Forstweg zur Stubneralm, wo er beim Almgatter (1205m) endet.


Was den Steig auszeichnet, ist die Tatsache, daß er durch einen Urwald führt, in dem sich noch viele Arten des ursprünglichen Pflanzenwuchses erhielten. Als Waldweide war er zu klein, das Wild suchte die satten Almen, und nur wenige Menschen betraten dieses verbliebene Paradies. In diesem Wald stocken Bäume mit einem Stockmaß (Stammdurchmesser an der Basis) von 1,60 m! Dies dürfte der Grund sein, daß der Wald niemals geschlägert wurde, da die damaligen Sägen für solche Riesen zu klein waren. Es wurde nie ein Bringungsweg angelegt, daher blieb der Steig den spärlichen Fußgängern vorbehalten.
Die Flora bietet Arten, die man bei uns sonst kaum mehr findet. Die Vegetationszeit setzt aufgrund der schattenseitigen Lage und der damit verbundenen späten Schneeschmelze erst im ziemlich fortgeschrittenen Frühjahr ein (Mitte bis Ende Mai).
 



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Lichteneggersteig05 Stubneralm

Im Laufe der Jahre zerzauste der Sturm den gegenüber Westwinden äußerst exponierten Wald und riß die morschen Bäume um, sodaß der Steig schwer passierbar wurde.



Die ÖAV Sektion St.Gilgen hat sich die Aufgabe gestellt, diese kleine, noch heile Weit zu erhalten. Der Wanderer soll sich an den Raritäten der Pflanzenwelt freuen und bitte diese auch stehen lassen (Naturschutzbestimmungen beachten!), damit andere und spätere Besucher die gleiche Freude an der Betrachtung der Naturwunder haben können.
Bei einer Begehung des Steiges ist auf gutes Schuhwerk (Profilsohlen!) zu achten, da er durch die schattenseitige Lage, die Viehgangeln im Bereich der Stubneralm und durch heftige Gewitterregen häufig sehr lehmig und deshalb rutschig sein kann. Die Begehung ist jedoch für den Wanderer gefahrlos und überaus lohnend.

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 

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